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Gedichte

Dank fir d Ern

Kurrus, Karl
Wenn friaiher d Garbe untrem Dach,
wenn d Hurdi voll un d Nuss im Fach
un d Tribel zitig fir der Wi,
isch Erntedank bim Landvolk gsi.

Wenn hit ze Tag dü Ähre witt
am Erntedankfest, findsch si nit;
s fahrt d Maihmaschin der Acker na
un drescht gli d Frucht. Bloß Straüh kannsch ha.

Mer lebe in re andre Zit,
s git nit bloß Ackre breit un wit;
der Bür stoht nit allei im Feld;
vu jedem Schaffe nährt sich d Welt!

Ob Schwilehänd vum Feld, vum Boi,
ob i im Geist mi Kraft vertroi,
wu plant un forscht un witer lehrt:
S isch alles Some, d Frucht drüs nährt!

Sin s Stadtlit, sin s vum Bürestand,
z letscht schaffe alli Hand in Hand,
un wer vernipftig isch, siht i,
mer muaß enander dankbar si.

So isch der Dank fir d Ern z verstoh,
dno wird s mitnander witer goh;
s ghert alles in des Dankschen ni,
was s Johr durch isch vu Sege gsi!

Oktober 2004

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