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Gedichte

Zwei Mücken

Falk-Breitenbach, Eugen
E Schpinnli ziegt de Faade uf,
Am Fänschterkriz bim Gätter.
Es het’s gar iilig druf un druf,
Des goht wie ‘s Haidewätter.
Aimool ruf, noo wiider num,
Naheer raa, noo wiider rum,
Zwaimool hii un zwaimool heer.
Dreimool kriz un dreimool queer.
Gugg emool, wie’s  ‘s Fießli netzt
Un am Eck de Faade setzt,
Gschwind mit siire klaine Hand
Gliichlig alli Fäde schpannt.
Pinkli gnau, mr glaubt’s schier nit,
Jeedes Määß im gliiche Schritt.
Un die Fääde, faine, dinne,
Was liigt doo fir e Kunschtwerk drinne.
Wie’s jetz schpringt derd nii ins Eck!
Wases numme z’ luege het?
Wie’s duet luure un duet gugge,
“Pauftra!” hocke schu zwai Mucke;
Ains, zwai, drei, kunnt’s Schpinnli gschprunge
Un het si glii in d’ Fääde gschpunne.
Soo isch’s rächt. Wurum häner Schtritt,
Alles kunnt zue siire Zit.
Bi uns, doo isches gnau e soo,
Wie bi sälle Mucke.
Kainer gunnt am andre Guet’s,
Mr dien enander drucke.
Schiind emool bi ainem d’ Sunne,
Duet’s de ander glii vergunne.
Loß si z’friide, loß si gange,
Es git halt guet un bääse Lit.
‘s Schicksal wurd si au mool fange,
Alles kunnt zue sinere Zit.
Duet di ainer plooge, drucke,
Denk an sälli baide Mucke.
 

Dezember 1999

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