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Herbschtnacht

Flury-Lieb, Mathilde
Krischtallklar glänzt dr Himmel,
un nume elimol chunnt schwer
un geischterhaft ä Wulke här,
ä chüele Wing vu isrem Rhii
zieht iiber Werth und Miihlgrung hi.

Ganz eigeartig wird's aim z Muet,
wenn d Pappele sich rege duet,
si duet grad wie zuem Dank sich naige
un ebeso dert ufe zeige,
wu Gottes Allmacht herrsche duet.

Me chennt ganz melancholisch wärde,
wie chlai isch doch dr Mensch uf Ärde,
wenn du di Blick zuem Himmel länksch,
un d Schtärnli sichsch, an alles dänksch,
was Gott erschaffe het uf Ärde.

In schtiller Andacht falti d Häng,
un bitt mi Herr un Schöpfer,
ass är ä jedem Mensch soll zeige,
wie d Pflanze sich zuem Dank dien naige,
er soll sich dra ä Biischpiel näh,
wie me im Herrgott Dank soll gäh.

Nit jede git sim Läbe Ziil,
denn dänke isch ä mängem z viil,
er jomeret un isch nie z friede,
wie schwer doch s Läbe sig doniede,
un sicht erscht i, wenns isch gar z schpoht,
ass Gott ihm Helfer gsi in Not.

Oktober 2015

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