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D’ Bubb

Marquardt, Gerlinde
(aus: Mundart-Wettbewerb 2004 von BZ/SWR/MSG)

In-ere Schublad untedrunte
hab-i ä aldes.Bibbli gfunde,
ohni Ärm im Häkl-Kleid
un rosa-kalt us Zelluloid.

Wiä i so vor mi hinsinnier,
do merk-i ’s 'wird ganz heiß in mir;
un sogar d' Bubb uf minem Arm
schient mer, wird ä bissli warm.

Verschrecke duet mi jetz min Gfühl.
Wie frieher fascht bi minem Spiel
empfind-i grad wie’s Kindrherz
d' kaputte Ärm als argr Schmerz...

...un sieh mi uf'’m Schämel hucke,
liäb dr Stubbewage guhge
mit min' rer Bubb, --- i waiß noch g' nau
dert hab-i gmeint, d' Bubb liebt mi au.

Nadierlig weiß-i 's längschtens jo
ä Gegeliebi war nie do,
un trotzdem wiri dene Kloß
im Hals do hinte kum jetz los.
Worum kann-i mi nit bewege,
diä Bubb glich widdr furtzulege?
Do bletzlig sait mer min Verschtand:
’s isch dini Kinderzit, diä hesch grad in dr Hand!

Februar 2006


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