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De Schmutzig Dunschtig

Schmidle, Martha
Am Schmutzige Dunschtig, mei do gohts rund,
wennn d Narre im Ort regiäre.
S isch Gaudi bis in d Morgestund,
si diän sich gherig riähre.

Ne Nachthemm a, ne Zipfelkappe uf,
ne rotdupfts Diächli um de Hals,
so hopse si weidli s Oberdorf nuf,
us allene Ecke kumme si als.

Viil Dorfmusikante sin debii
- si ghere doch dezuä -,
ne frohe Sinn, ne Gläsli Wii,
no hän si Puschti gnuä.

Z erscht wird deno mol s Rathuus gstirmt,
de Vogt het nitt meh z sage,
s wird s allerbescht sii, wenn er tirmt,
bevor s ne usi drage.

Bim Groneplatz wird d Näjscht verzellt,
neweng au d Lit usgmacht,
ums Mikrofon manch Narr sich stellt,
s wird herzhaft glatscht un glacht.

Au d Guggemusik „Blech- un Krach“
macht alle Luscht un Schneid,
der Umzug isch ne großi Sach
un d Narre hän ihr Freid.
Si drucke no in d Wirtschaft nii
- säll isch scho intressant -,
es isch als fascht s ganz Dorf debii,
si sin us Rand und Band.

Februar 2004
Schmidle, Martha

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